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	<title>Kommentare zu: Der Placebo-Effekt des politischen Systems</title>
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	<description>Die Sprengkraft soziologischer Beobachtung</description>
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		<title>Von: Sozialtheoristen &#187; Zur Transformation von Werten in das Schema politischer Interessen und Probleme</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/07/07/der-placebo-effekt-des-politischen-systems/#comment-375</link>
		<dc:creator>Sozialtheoristen &#187; Zur Transformation von Werten in das Schema politischer Interessen und Probleme</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:05:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Entscheidungen temporalisieren können. Dies ist zwar allgemeines und funktionales Merkmal von unlösbaren Problemen im politischen System, Sicherheitsinteressen und -probleme tragen jedoch beide Seiten (Besonderheit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Entscheidungen temporalisieren können. Dies ist zwar allgemeines und funktionales Merkmal von unlösbaren Problemen im politischen System, Sicherheitsinteressen und -probleme tragen jedoch beide Seiten (Besonderheit [...]</p>
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		<title>Von: Sozialtheoristen &#187; Blog Archive &#187; Probleme und Lösungen der Betroffenen-Demokratie</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/07/07/der-placebo-effekt-des-politischen-systems/#comment-223</link>
		<dc:creator>Sozialtheoristen &#187; Blog Archive &#187; Probleme und Lösungen der Betroffenen-Demokratie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 20:19:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] alles muss sich in der Entscheidung repräsentieren. Ausschlaggebend für die Bearbeitung von (unlösbaren ) Problemen ist nicht die Wahl an sich oder wie viel „Wir&#8221; durch sie repräsentiert wird, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] alles muss sich in der Entscheidung repräsentieren. Ausschlaggebend für die Bearbeitung von (unlösbaren ) Problemen ist nicht die Wahl an sich oder wie viel „Wir&#8221; durch sie repräsentiert wird, [...]</p>
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		<title>Von: Enno Aljets</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/07/07/der-placebo-effekt-des-politischen-systems/#comment-58</link>
		<dc:creator>Enno Aljets</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 19:35:29 +0000</pubDate>
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		<description>Achso, ich hatte deinen Kommentar so gelesen, dass du den Journalismus kritisierst, dass er diejenigen nicht thematisiert, die das System in Frage stellen. 
Eine solche Analyse wirst du im System der Massenmedien nur ganz weit draußen am Rande der Nichtbeachtung finden. Hier zum Beispiel. Im Zentrum des Systens wird man dies vergeblich suchen. Dafür ist die Wissenschaft zuständig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achso, ich hatte deinen Kommentar so gelesen, dass du den Journalismus kritisierst, dass er diejenigen nicht thematisiert, die das System in Frage stellen.<br />
Eine solche Analyse wirst du im System der Massenmedien nur ganz weit draußen am Rande der Nichtbeachtung finden. Hier zum Beispiel. Im Zentrum des Systens wird man dies vergeblich suchen. Dafür ist die Wissenschaft zuständig.</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/07/07/der-placebo-effekt-des-politischen-systems/#comment-56</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 18:48:34 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, weil der Text (die Berichterstattung über die Studie) Leute zitierte die sagten: Es wäre doch bedenklich, wenn die ökonomische Situation der Einzelnen Auswirkungen auf die Staatsform hätten.

Dabei hätte da ebenso stehen können (und sollen): Es ist bedenklich, dass der Wohlfahrtsstaat nicht mehr in der Lage ist, riesige bis mehrheitliche Teile der Bevölkerung entsprechende Teilhabe an der Gesellschaft zuzusichern.

Sowas finde ich jedenfalls nirgends, vielleicht in einigen Alibirubriken, die einmal wöchentlich eingebaut werden. 

Wie Georg Schramm schon meinte; wenn man eine der Gesellschaft entsprechende Berichterstattung über ökonomische Zusammenhänge einführen wollte - müssten alle täglichen Börsenberichterstattungen durch Schuldnerberatung ersetzt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, weil der Text (die Berichterstattung über die Studie) Leute zitierte die sagten: Es wäre doch bedenklich, wenn die ökonomische Situation der Einzelnen Auswirkungen auf die Staatsform hätten.</p>
<p>Dabei hätte da ebenso stehen können (und sollen): Es ist bedenklich, dass der Wohlfahrtsstaat nicht mehr in der Lage ist, riesige bis mehrheitliche Teile der Bevölkerung entsprechende Teilhabe an der Gesellschaft zuzusichern.</p>
<p>Sowas finde ich jedenfalls nirgends, vielleicht in einigen Alibirubriken, die einmal wöchentlich eingebaut werden. </p>
<p>Wie Georg Schramm schon meinte; wenn man eine der Gesellschaft entsprechende Berichterstattung über ökonomische Zusammenhänge einführen wollte &#8211; müssten alle täglichen Börsenberichterstattungen durch Schuldnerberatung ersetzt werden.</p>
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		<title>Von: Enno Aljets</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/07/07/der-placebo-effekt-des-politischen-systems/#comment-55</link>
		<dc:creator>Enno Aljets</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 18:37:06 +0000</pubDate>
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		<description>Wie kommst du denn darauf, dass der von dir sog. Qualitätjournalismus nicht darüber berichtet, dass es eine zunehmende Tendenz in der Bevölkerung gibt, die sagen, dass die Demokratie nicht mehr funktioniere, sie sich mit dem System nicht identifizieren können und sich grundsätzlich auch ein anderes System vorstellen können? Die Studie dr FES hat da jüngst für Aufregung gesorgt. Wir haben ja sogar darüber diskutiert. Da wundert mich die Behauptung doch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kommst du denn darauf, dass der von dir sog. Qualitätjournalismus nicht darüber berichtet, dass es eine zunehmende Tendenz in der Bevölkerung gibt, die sagen, dass die Demokratie nicht mehr funktioniere, sie sich mit dem System nicht identifizieren können und sich grundsätzlich auch ein anderes System vorstellen können? Die Studie dr FES hat da jüngst für Aufregung gesorgt. Wir haben ja sogar darüber diskutiert. Da wundert mich die Behauptung doch.</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/07/07/der-placebo-effekt-des-politischen-systems/#comment-53</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 17:56:13 +0000</pubDate>
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		<description>Aber diese Ökonomisierung der politischen Themen, die sich darin niederschlägt andauernd zu argumentieren, dass kein Geld da sei, scheint nicht mehr richtig zu funktionieren. 

Auf der einen Seite ist ja tatsächlich genügend Geld da (im Umlauf) - nur nicht im direkten Hoheitsbereich der (nationalstaatlichen) Politik, sondern tief in Organisationen und Strukturen der (globalisierten) Wirtschaft verankert. 
Auf der anderen Seite haben Zentralbanken wie FED oder EZB gerade so unglaublich riesige Kredite laufen, dass einem Angst und Bange werden kann. 

Diese Schieflage, vor allem, da jetzt einige der Banker nach einer Sozialisierungen der gegenwärtigen Bankenkriese rufen, ist durch die semantische Ökonomisierung der Politik kaum mehr zu vertuschen. 

Ich habe den Eindruck, dass gerade die politischen Argumente, die diese Ökonomisierung als Methode bemühen, immer weniger zivilisierend wirken, sondern genau das Gegenteil verursachen - das nämlich die Stammtische nicht mehr darüber reden, wie das System neu justiert werden muss, sondern dass sie das System komplett in Frage stellen. (Im gedruckten &#039;Qualitätsjournalismus&#039; findet man dazu kaum etwas aber dem gebe ich wegen Ignoranz und Hochmut auch nur noch 10 Jahre.)

Ob also eine neue Biedermeierzeit einsetzt (bzw. die gegenwärtige weiterhin so zahm bleibt), wage ich zu bezweifeln. Vielleicht schafft es die LINKE, die &#039;Nachfrage&#039; der Wohlfahrtsstaatsbürger wieder in politische Bahnen zu lenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber diese Ökonomisierung der politischen Themen, die sich darin niederschlägt andauernd zu argumentieren, dass kein Geld da sei, scheint nicht mehr richtig zu funktionieren. </p>
<p>Auf der einen Seite ist ja tatsächlich genügend Geld da (im Umlauf) &#8211; nur nicht im direkten Hoheitsbereich der (nationalstaatlichen) Politik, sondern tief in Organisationen und Strukturen der (globalisierten) Wirtschaft verankert.<br />
Auf der anderen Seite haben Zentralbanken wie FED oder EZB gerade so unglaublich riesige Kredite laufen, dass einem Angst und Bange werden kann. </p>
<p>Diese Schieflage, vor allem, da jetzt einige der Banker nach einer Sozialisierungen der gegenwärtigen Bankenkriese rufen, ist durch die semantische Ökonomisierung der Politik kaum mehr zu vertuschen. </p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass gerade die politischen Argumente, die diese Ökonomisierung als Methode bemühen, immer weniger zivilisierend wirken, sondern genau das Gegenteil verursachen &#8211; das nämlich die Stammtische nicht mehr darüber reden, wie das System neu justiert werden muss, sondern dass sie das System komplett in Frage stellen. (Im gedruckten &#8216;Qualitätsjournalismus&#8217; findet man dazu kaum etwas aber dem gebe ich wegen Ignoranz und Hochmut auch nur noch 10 Jahre.)</p>
<p>Ob also eine neue Biedermeierzeit einsetzt (bzw. die gegenwärtige weiterhin so zahm bleibt), wage ich zu bezweifeln. Vielleicht schafft es die LINKE, die &#8216;Nachfrage&#8217; der Wohlfahrtsstaatsbürger wieder in politische Bahnen zu lenken.</p>
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