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	<title>Kommentare zu: Gedanken zur Systemtheorie: Paradoxien</title>
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	<description>Die Sprengkraft soziologischer Beobachtung</description>
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		<title>Von: Auswärtsspiel (Vol.1 &#38; 2) &#8212; AUTOPOIET.DE</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-1219</link>
		<dc:creator>Auswärtsspiel (Vol.1 &#38; 2) &#8212; AUTOPOIET.DE</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 00:21:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] immer noch hinreichend) ambivalentes mission statement dieser Seite hier ist im Anschluss an einen Beitrag über Systemtheorie und Paradoxien im (ebenso schönen wie auch empfehlenswerten) Blog der Sozialtheoristen zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] immer noch hinreichend) ambivalentes mission statement dieser Seite hier ist im Anschluss an einen Beitrag über Systemtheorie und Paradoxien im (ebenso schönen wie auch empfehlenswerten) Blog der Sozialtheoristen zu [...]</p>
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		<title>Von: autopoiet</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-117</link>
		<dc:creator>autopoiet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 22:19:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war mal so frei, euch zu verlinken, auch der Beitrag zur Symmetrie der Funktionssysteme klingt sehr vielversprechend. Danke für dieses schöne Blog!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal so frei, euch zu verlinken, auch der Beitrag zur Symmetrie der Funktionssysteme klingt sehr vielversprechend. Danke für dieses schöne Blog!</p>
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		<title>Von: Auswärtsspiel (Vol.1 &#38; 2) &#124; strange loops</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-116</link>
		<dc:creator>Auswärtsspiel (Vol.1 &#38; 2) &#124; strange loops</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 22:14:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] immer noch hinreichend)  ambivalentes mission statement dieses Projekts ist im Anschluss an einen Beitrag über Systemtheorie und Paradoxien im sehr schönen Blog der Sozialtheoristen zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] immer noch hinreichend)  ambivalentes mission statement dieses Projekts ist im Anschluss an einen Beitrag über Systemtheorie und Paradoxien im sehr schönen Blog der Sozialtheoristen zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Henrik Dosdall</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-115</link>
		<dc:creator>Henrik Dosdall</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 13:05:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hmmm, ich bin mal gespannt! :-)... Werde deinen Blog auf jeden Fall im Auge behalten und ggf. selber schreiben, wenn es passt...

Interessant hört sich dein Anliegen, wie gesagt, auf jeden Fall an. Mir ist noch nicht so 100%ig klar worauf du hinaus willst, aber der Weg gefällt mir an und für sich...

On verra...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm, ich bin mal gespannt! :-)&#8230; Werde deinen Blog auf jeden Fall im Auge behalten und ggf. selber schreiben, wenn es passt&#8230;</p>
<p>Interessant hört sich dein Anliegen, wie gesagt, auf jeden Fall an. Mir ist noch nicht so 100%ig klar worauf du hinaus willst, aber der Weg gefällt mir an und für sich&#8230;</p>
<p>On verra&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: autopoiet</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-114</link>
		<dc:creator>autopoiet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 11:30:51 +0000</pubDate>
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		<description>Irgendwo in &quot;Archimedes und wir&quot; und auch in &quot;Short Cuts&quot; (hier explizit Luhmann, Niklas: Short Cuts, Frankfurt/Main ²2001, S. 10) wird im Interview &quot;Biographie, Attitüden, Zettelkasten&quot; von Rainer Erl und Andrea Maihofer die folgende Frage gestellt:

&quot;Versöhnungsphantasien, wie die von Mensch und Natur oder der Menschen untereinander, sind Ihnen vollständig unbekannt?&quot;

Und Luhmann antwortet:

&quot;Unbekannt natürlich nicht, aber für mein Denken hat das nie eine Rolle gespielt. Ein experimentelles Verhalten ist grundlegend für mein Denken, sowohl im wissenschaftlichen wie übrigens auch im politischen Sinne.&quot;

Wenn ich jetzt die politische Dimension für&#039;s erste ausklammere (die Komplexität für potentielle Anschlüsse reduziere ;-), dann trifft dieses kurze Statement für mich genau den Kern: Mein Ziel ist es eben nicht, meine konstruktivistischen/systemtheoretischen Überzeugungen mit meinem späteren  Dasein als Lehrer zu versöhnen; ein solcher Versuch muss, insbesondere unter Berücksichtigung der aus Selbstreferenz resultierenden Paradoxien und seltsamen Schleifen, fehlschlagen. Aus diesem Grund gibt es auch keinen zentralen Text. Vielmehr betrachte ich mein neues Blog als eine Art &quot;erweiterten&quot; oder &quot;ausformulierten  Zettelkasten&quot;, der irgendwann vielleicht die Basis für einen zentralen Text darstellen kann. Was für operative Möglichkeiten ergeben sich aus den Reflexionen und Beobachtungen? Diese Frage lässt sich für mich jetzt nicht  beantworten.  Und dafür ist das auch alles noch zu frisch und zu unübersichtlich.

Oder etwas theoretischer: Meine Erwartungen seligieren durch Einschränkung der Anschlussmöglichkeiten: Je mehr Sinnverweisungen ich a priori voraussetze, desto weniger ist meinem Projekt geholfen. Das klingt (wo ich es jetzt lese) alles ein wenig nach Ausrede, ist aber tatsächlich mein zentrales Anliegen. Ob das gelingt? Mal sehen. Auf jeden Fall macht mir das grundsätzliche Interesse, wie ich es beispielsweise jetzt konkret aus deinen Antworten (für mich) herauslese, Mut für den Weg.

(Außerdem gibt es noch eine völlig banale Erklärung, die bislang unter dem Deckmantel des Idealismus verborgen blieb: Im nächsten Semester bin ich Tutor für ein Seminar zum Thema &quot;Digitale Medien und Bildungstechnologie&quot;, das sich insbesondere den Einflüssen der sog. &quot;neuen Medien&quot; auf die Praxis der Erziehungswissenschaften beschäftigt, sprich: Es wird social software (blogs, wikis, social networks etc.) zur Produktion und Verteilung von Wissen sowohl untersucht als auch genutzt. Für dieses Vorhaben wollte ich die Software testen und so manifestierte sich mein bis dato immer auf die lange Bank geschobenes Vorhaben letzte Woche plötzlich: Hyperlinkstruktur und selbstreferentielle Systemtheorie? Viabel!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo in &#8220;Archimedes und wir&#8221; und auch in &#8220;Short Cuts&#8221; (hier explizit Luhmann, Niklas: Short Cuts, Frankfurt/Main ²2001, S. 10) wird im Interview &#8220;Biographie, Attitüden, Zettelkasten&#8221; von Rainer Erl und Andrea Maihofer die folgende Frage gestellt:</p>
<p>&#8220;Versöhnungsphantasien, wie die von Mensch und Natur oder der Menschen untereinander, sind Ihnen vollständig unbekannt?&#8221;</p>
<p>Und Luhmann antwortet:</p>
<p>&#8220;Unbekannt natürlich nicht, aber für mein Denken hat das nie eine Rolle gespielt. Ein experimentelles Verhalten ist grundlegend für mein Denken, sowohl im wissenschaftlichen wie übrigens auch im politischen Sinne.&#8221;</p>
<p>Wenn ich jetzt die politische Dimension für&#8217;s erste ausklammere (die Komplexität für potentielle Anschlüsse reduziere ;-), dann trifft dieses kurze Statement für mich genau den Kern: Mein Ziel ist es eben nicht, meine konstruktivistischen/systemtheoretischen Überzeugungen mit meinem späteren  Dasein als Lehrer zu versöhnen; ein solcher Versuch muss, insbesondere unter Berücksichtigung der aus Selbstreferenz resultierenden Paradoxien und seltsamen Schleifen, fehlschlagen. Aus diesem Grund gibt es auch keinen zentralen Text. Vielmehr betrachte ich mein neues Blog als eine Art &#8220;erweiterten&#8221; oder &#8220;ausformulierten  Zettelkasten&#8221;, der irgendwann vielleicht die Basis für einen zentralen Text darstellen kann. Was für operative Möglichkeiten ergeben sich aus den Reflexionen und Beobachtungen? Diese Frage lässt sich für mich jetzt nicht  beantworten.  Und dafür ist das auch alles noch zu frisch und zu unübersichtlich.</p>
<p>Oder etwas theoretischer: Meine Erwartungen seligieren durch Einschränkung der Anschlussmöglichkeiten: Je mehr Sinnverweisungen ich a priori voraussetze, desto weniger ist meinem Projekt geholfen. Das klingt (wo ich es jetzt lese) alles ein wenig nach Ausrede, ist aber tatsächlich mein zentrales Anliegen. Ob das gelingt? Mal sehen. Auf jeden Fall macht mir das grundsätzliche Interesse, wie ich es beispielsweise jetzt konkret aus deinen Antworten (für mich) herauslese, Mut für den Weg.</p>
<p>(Außerdem gibt es noch eine völlig banale Erklärung, die bislang unter dem Deckmantel des Idealismus verborgen blieb: Im nächsten Semester bin ich Tutor für ein Seminar zum Thema &#8220;Digitale Medien und Bildungstechnologie&#8221;, das sich insbesondere den Einflüssen der sog. &#8220;neuen Medien&#8221; auf die Praxis der Erziehungswissenschaften beschäftigt, sprich: Es wird social software (blogs, wikis, social networks etc.) zur Produktion und Verteilung von Wissen sowohl untersucht als auch genutzt. Für dieses Vorhaben wollte ich die Software testen und so manifestierte sich mein bis dato immer auf die lange Bank geschobenes Vorhaben letzte Woche plötzlich: Hyperlinkstruktur und selbstreferentielle Systemtheorie? Viabel!)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Henrik Dosdall</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-111</link>
		<dc:creator>Henrik Dosdall</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 10:52:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialtheoristen.de/?p=94#comment-111</guid>
		<description>:-)..kein problem!

Ich würde nicht sagen, dass das allzu wirr klingt. Und man kann sich des Verdachts ja auch nicht erwehren, dass Luhmann genau das, was du beschreibst letztendlich bearbeitet hat. Allerdings muss man dann sehen, dass die grundlegende Paradoxie, wenn man so sagen darf, durch Selbstreferenz entsteht. Auch die Systemtheorie hat ja dieses Problem, also dass sie sich selber letztlich als Begründung genügt- und eben deshalb autologisch werden muss, um eben jenes zu reflektieren. 
Leider kenne ich mich, was das Erziehungssystem angeht, nicht wirklich gut aus. Finde dein Vorhaben aber trotzdem spannend. ich bin auf jeden Fall gespannt. Hast du denn schon einen &quot;zentralen&quot; Text geschrieben, der dein Vorhaben zu einer Aussage verdichtet? Das würde mir, denke ich, helfen zu sehen, worauf dein vorhaben hinausläuft- und würde die Kommunikation von der Meta- Ebene auf operative Fragen bringen- die du ja, so wie ich das sehe, im Blick hast...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-)..kein problem!</p>
<p>Ich würde nicht sagen, dass das allzu wirr klingt. Und man kann sich des Verdachts ja auch nicht erwehren, dass Luhmann genau das, was du beschreibst letztendlich bearbeitet hat. Allerdings muss man dann sehen, dass die grundlegende Paradoxie, wenn man so sagen darf, durch Selbstreferenz entsteht. Auch die Systemtheorie hat ja dieses Problem, also dass sie sich selber letztlich als Begründung genügt- und eben deshalb autologisch werden muss, um eben jenes zu reflektieren.<br />
Leider kenne ich mich, was das Erziehungssystem angeht, nicht wirklich gut aus. Finde dein Vorhaben aber trotzdem spannend. ich bin auf jeden Fall gespannt. Hast du denn schon einen &#8220;zentralen&#8221; Text geschrieben, der dein Vorhaben zu einer Aussage verdichtet? Das würde mir, denke ich, helfen zu sehen, worauf dein vorhaben hinausläuft- und würde die Kommunikation von der Meta- Ebene auf operative Fragen bringen- die du ja, so wie ich das sehe, im Blick hast&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: autopoiet</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-110</link>
		<dc:creator>autopoiet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:20:07 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry: Henrik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry: Henrik.</p>
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	<item>
		<title>Von: autopoiet</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-109</link>
		<dc:creator>autopoiet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 22:08:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Hendrik,

du hast zweifelsohne Recht: Das ist ein ziemlich riesiges Gebiet, das ich beackern möchte. Aber irgendwie stimmt mich das froh.  Oder zuversichtlich. Ich sehe das gar nicht verbissen; eher ambivalent. Oder als experimentelles Projekt. 

Ich trete in mein vorletztes Semester ein und möchte in meinem Blog all die losen Fäden meines Studiums aufnehmen: Aus meinem Philosophie- und Geschichtsstudium genauso wie aus der Pädagogik und Didaktik. Und das nutzbar machen für meinen späteren Beruf. Das Erziehungssystem ist aber (wenn  man Luhmann folgt) durch strukturelle Defizite gekennzeichnet, die häufig als Paradoxien beschrieben werden. Was ich versuche, ist quasi &quot;reverse-egineering&quot;: Ich möchte bei den Paradoxien starten (in logischer, erkenntnis- und systemtheoretischer Sicht) und beobachten, ob ich bei der Schule ankomme. Alle alternativen Sinnzusammenhänge sind dabei ausdrücklich willkommen. 

Ein weiterer Aspekt, warum ich gerade bei den Paradoxien beginne möchte, ist, dass sie die Logik herausfordern. In der (analytischen) Philosophie ist durch die Mittel der Logik alles recht einfach. Klar und logisch halt. Der entscheidende Schritt für mich ist es jedoch, die Logik als einen Apparat, als ein System zur Formulierung von Paradoxien zu begreifen: 
Erst durch die Konstruktion einer Paradoxie kann begonnen werden, sie zu beschreiben. Die Logik will sie streichen, ich möchte sie nutzen. 

Klingt gerade vielleicht alles etwas wirr; das ist aber vorallem der Tatsache geschuldet, dass ich dringend schlafen muss...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hendrik,</p>
<p>du hast zweifelsohne Recht: Das ist ein ziemlich riesiges Gebiet, das ich beackern möchte. Aber irgendwie stimmt mich das froh.  Oder zuversichtlich. Ich sehe das gar nicht verbissen; eher ambivalent. Oder als experimentelles Projekt. </p>
<p>Ich trete in mein vorletztes Semester ein und möchte in meinem Blog all die losen Fäden meines Studiums aufnehmen: Aus meinem Philosophie- und Geschichtsstudium genauso wie aus der Pädagogik und Didaktik. Und das nutzbar machen für meinen späteren Beruf. Das Erziehungssystem ist aber (wenn  man Luhmann folgt) durch strukturelle Defizite gekennzeichnet, die häufig als Paradoxien beschrieben werden. Was ich versuche, ist quasi &#8220;reverse-egineering&#8221;: Ich möchte bei den Paradoxien starten (in logischer, erkenntnis- und systemtheoretischer Sicht) und beobachten, ob ich bei der Schule ankomme. Alle alternativen Sinnzusammenhänge sind dabei ausdrücklich willkommen. </p>
<p>Ein weiterer Aspekt, warum ich gerade bei den Paradoxien beginne möchte, ist, dass sie die Logik herausfordern. In der (analytischen) Philosophie ist durch die Mittel der Logik alles recht einfach. Klar und logisch halt. Der entscheidende Schritt für mich ist es jedoch, die Logik als einen Apparat, als ein System zur Formulierung von Paradoxien zu begreifen:<br />
Erst durch die Konstruktion einer Paradoxie kann begonnen werden, sie zu beschreiben. Die Logik will sie streichen, ich möchte sie nutzen. </p>
<p>Klingt gerade vielleicht alles etwas wirr; das ist aber vorallem der Tatsache geschuldet, dass ich dringend schlafen muss&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henrik Dosdall</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-108</link>
		<dc:creator>Henrik Dosdall</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 21:46:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Autopoiet!... nen echtes bonmot als Name- zugegeben ;-)

Auf jeden Fall ist das jetzt mal ne ganze Menge an thematischer Breite- vorsichtig formuliert. 

Mich würde allerdings primär interessieren, worin du den Mehrwert einer pädagogischen/ didaktischen Analyse siehst, die sich primär auf Paradoxien stützt? 

Ich stell die Frage jetzt einfach mal ohne weitere Ausführungen, weil ich den Antwortsspielraum nicht unnötig eingrenzen möchte... Aufgrund der Vielzahl an Anschlüsse, die deine Ausführungen zulassen, scheint mir das sinnvoller zu sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Autopoiet!&#8230; nen echtes bonmot als Name- zugegeben ;-)</p>
<p>Auf jeden Fall ist das jetzt mal ne ganze Menge an thematischer Breite- vorsichtig formuliert. </p>
<p>Mich würde allerdings primär interessieren, worin du den Mehrwert einer pädagogischen/ didaktischen Analyse siehst, die sich primär auf Paradoxien stützt? </p>
<p>Ich stell die Frage jetzt einfach mal ohne weitere Ausführungen, weil ich den Antwortsspielraum nicht unnötig eingrenzen möchte&#8230; Aufgrund der Vielzahl an Anschlüsse, die deine Ausführungen zulassen, scheint mir das sinnvoller zu sein&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: autopoiet</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2008/08/25/gedanken-zur-systemtheorie-paradoxien/#comment-107</link>
		<dc:creator>autopoiet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 20:43:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialtheoristen.de/?p=94#comment-107</guid>
		<description>Hallo Henrik.

Tja, so ganz genau weiss ich das auch noch nicht. Eigentlich finde ich die ergebnisoffene Variante auch am reizvollsten. Grob reduziert schrieb ich letzte Woche im zweiten Beitrag
&quot;In unregelmäßigen Abständen sollen in diesem Blog Gedanken, Anschlussmöglichkeiten und Reflexionen über Systemtheorie und Konstruktivismus, über Pädagogik und Didaktik, über Geschichte und Philosophie, über Netzwerke und Realitäten formuliert und ausprobiert werden. Hierbei handelt es sich um Beobachtungen von Beobachtungen, denn es werden kognitive Systeme betrachtet, die mit ihrer Umwelt interagieren; es handelt sich folglich um Beobachtungen 2. Ordnung. Die Landkarte ist nicht die Landschaft, Magrittes Witz keine Pfeife. Das eine zweiwertige Logik hier nicht weiter hilft, erscheint nur folgerichtig: Die Welt ist nicht flach - also keine Angst vor Paradoxien!&quot;

Genauer ist ein thematisches Impressum bislang nicht formuliert. Eine noch unpräzisere (aber vielleicht gerade dadurch fast treffendere) Formulierung war diese: &quot;It&#039;s about epistemology and life in general. No. It&#039;s about teaching and constructing a reality. No. Maybe it&#039;s about systems theory and design. Or paradox logic and history? I guess it is all of that, somehow. And definetely looped strange...&quot;

Ausgehend von den Paradoxien der Selbstreferenz möchte ich irgendwann bei pädagogischen/didaktischen Fragen landen. Mal sehen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Henrik.</p>
<p>Tja, so ganz genau weiss ich das auch noch nicht. Eigentlich finde ich die ergebnisoffene Variante auch am reizvollsten. Grob reduziert schrieb ich letzte Woche im zweiten Beitrag<br />
&#8220;In unregelmäßigen Abständen sollen in diesem Blog Gedanken, Anschlussmöglichkeiten und Reflexionen über Systemtheorie und Konstruktivismus, über Pädagogik und Didaktik, über Geschichte und Philosophie, über Netzwerke und Realitäten formuliert und ausprobiert werden. Hierbei handelt es sich um Beobachtungen von Beobachtungen, denn es werden kognitive Systeme betrachtet, die mit ihrer Umwelt interagieren; es handelt sich folglich um Beobachtungen 2. Ordnung. Die Landkarte ist nicht die Landschaft, Magrittes Witz keine Pfeife. Das eine zweiwertige Logik hier nicht weiter hilft, erscheint nur folgerichtig: Die Welt ist nicht flach &#8211; also keine Angst vor Paradoxien!&#8221;</p>
<p>Genauer ist ein thematisches Impressum bislang nicht formuliert. Eine noch unpräzisere (aber vielleicht gerade dadurch fast treffendere) Formulierung war diese: &#8220;It&#8217;s about epistemology and life in general. No. It&#8217;s about teaching and constructing a reality. No. Maybe it&#8217;s about systems theory and design. Or paradox logic and history? I guess it is all of that, somehow. And definetely looped strange&#8230;&#8221;</p>
<p>Ausgehend von den Paradoxien der Selbstreferenz möchte ich irgendwann bei pädagogischen/didaktischen Fragen landen. Mal sehen&#8230;</p>
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