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	<title>Kommentare zu: Deutschland als Suchmaschine: Zusammenhalt 2.0</title>
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	<description>Die Sprengkraft soziologischer Beobachtung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 10:18:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Enno Aljets</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2009/11/20/deutschland-als-suchmaschine-ein-zusammenhalt-2-0/#comment-496</link>
		<dc:creator>Enno Aljets</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:52:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, vielleicht liegt ein Missverständnis vor. Was aber eindeutig ist: Ich muss mich für meinen etwas zu polemisch geratenen Kommentar entschuldigen.

Nun ist es aber eine offene Frage, woraus das Missverständnis resultiert. Sicher mag das einerseits aus meinen beschränkten kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten resultieren, aber ich werde einen Teil wohl auch auf die Schwächen des Textes beziehen können. Über die Gewichtung mag man dann selbst entscheiden.

Was in eurem Text vermischt wird, sind massenmediale Suchmaschinen (Google, TV, usw. usf.) und eine politische Suchmaschine (Nation auf der Suche nach Einheit und Freiheit). Ihr versucht diese Differenz mit dem Hinweis auf doppelte Kontingenz und die unterstellte, allgemeine Funktion von Suchmaschinen, nämlich Komplexität zu reduzieren, weg zu bügeln. Das finde ich kritikwürdig, weil ihr hier eine pauschale Selbstbeschreibung massenmedialer Suchmaschinen wiedergebt, ohne sie soziologisch-kritisch zu reflektieren. Würde man dies tun, käme man - mindestens bei Internetsuchmaschinen - zu einem anderen, bzw. differenzierteren Ergebnis.

Das eigentlich Thema, Suche nach Freiheit und Einheit vs. Differenzierung finde ich ja gelungen. Gerade im Bezug auf den Nationenbegriff. Aber wenn ihr das mit einem &quot;Aufhänger&quot; namens &quot;Suchmaschine&quot; bringt, wird das Thema deutlich überspannt, weil letztlich die Brückenthese der doppelten Kontingenz im zentralen Thema untergeht und nicht mehr die leitende Orientierung der Argumentation darstellt. Dann verliert der Text aber seinen inneren Zusammenhalt und zerfällt in einzelne Thesen, Beschreibungen und Zitate. Deswegen halte ich den Text für nicht gelungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, vielleicht liegt ein Missverständnis vor. Was aber eindeutig ist: Ich muss mich für meinen etwas zu polemisch geratenen Kommentar entschuldigen.</p>
<p>Nun ist es aber eine offene Frage, woraus das Missverständnis resultiert. Sicher mag das einerseits aus meinen beschränkten kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten resultieren, aber ich werde einen Teil wohl auch auf die Schwächen des Textes beziehen können. Über die Gewichtung mag man dann selbst entscheiden.</p>
<p>Was in eurem Text vermischt wird, sind massenmediale Suchmaschinen (Google, TV, usw. usf.) und eine politische Suchmaschine (Nation auf der Suche nach Einheit und Freiheit). Ihr versucht diese Differenz mit dem Hinweis auf doppelte Kontingenz und die unterstellte, allgemeine Funktion von Suchmaschinen, nämlich Komplexität zu reduzieren, weg zu bügeln. Das finde ich kritikwürdig, weil ihr hier eine pauschale Selbstbeschreibung massenmedialer Suchmaschinen wiedergebt, ohne sie soziologisch-kritisch zu reflektieren. Würde man dies tun, käme man &#8211; mindestens bei Internetsuchmaschinen &#8211; zu einem anderen, bzw. differenzierteren Ergebnis.</p>
<p>Das eigentlich Thema, Suche nach Freiheit und Einheit vs. Differenzierung finde ich ja gelungen. Gerade im Bezug auf den Nationenbegriff. Aber wenn ihr das mit einem &#8220;Aufhänger&#8221; namens &#8220;Suchmaschine&#8221; bringt, wird das Thema deutlich überspannt, weil letztlich die Brückenthese der doppelten Kontingenz im zentralen Thema untergeht und nicht mehr die leitende Orientierung der Argumentation darstellt. Dann verliert der Text aber seinen inneren Zusammenhalt und zerfällt in einzelne Thesen, Beschreibungen und Zitate. Deswegen halte ich den Text für nicht gelungen.</p>
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		<title>Von: Rena Schwarting</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2009/11/20/deutschland-als-suchmaschine-ein-zusammenhalt-2-0/#comment-493</link>
		<dc:creator>Rena Schwarting</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 11:48:45 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht liegt hier ein Missverständnis vor? Mir scheint, in Deiner Kritik wird der Aufhänger des Essays mit der eigentlichen These verwechselt. Es geht nicht um die Suche in den Massenmedien, sondern um gesellschaftliche Suchprozesse anhand von Selbstbeschreibungen allgemein - verstanden als Zusammenhalt. Die Nation ist dabei nur eine (politische) Selbstbeschreibung unter vielen. Sie läuft aber entlang der semantischen Formeln wie Freiheit und Einheit. Der Bezug zum Web 2.0 dient nur als Einstieg in die Allgegenwärtigkeit von Suchprozessen unterschiedlicher Art jenseits der massenmedialen Beschreibungen. Es geht nicht um die leerlaufende These, dass Suchprozesse im Netz &quot;verbinden&quot;: Einheit und Gleichheit haben wir im Gegensatz zu Freiheit und Differenzierung zurückgewiesen und auf die gesellschaftliche Ebene bezogen, nicht auf das System der Massenmedien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht liegt hier ein Missverständnis vor? Mir scheint, in Deiner Kritik wird der Aufhänger des Essays mit der eigentlichen These verwechselt. Es geht nicht um die Suche in den Massenmedien, sondern um gesellschaftliche Suchprozesse anhand von Selbstbeschreibungen allgemein &#8211; verstanden als Zusammenhalt. Die Nation ist dabei nur eine (politische) Selbstbeschreibung unter vielen. Sie läuft aber entlang der semantischen Formeln wie Freiheit und Einheit. Der Bezug zum Web 2.0 dient nur als Einstieg in die Allgegenwärtigkeit von Suchprozessen unterschiedlicher Art jenseits der massenmedialen Beschreibungen. Es geht nicht um die leerlaufende These, dass Suchprozesse im Netz &#8220;verbinden&#8221;: Einheit und Gleichheit haben wir im Gegensatz zu Freiheit und Differenzierung zurückgewiesen und auf die gesellschaftliche Ebene bezogen, nicht auf das System der Massenmedien.</p>
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		<title>Von: Enno Aljets</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2009/11/20/deutschland-als-suchmaschine-ein-zusammenhalt-2-0/#comment-492</link>
		<dc:creator>Enno Aljets</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 11:22:09 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Text ist wirklich konfus. Es werden viele Ebenen, Beispiele und Kategorien nebeneinander gestellt, verglichen und transformiert, dass einem schwindelig wird. Das finde ich persönlich wenig gelungen.

Man müsste als erstes mal die ganze &quot;Web2.0-Blase&quot; streichen. Eure Reproduktion vom alltäglichen &quot;Gequatsche&quot; über das neue Internet, trägt nicht zur Erhellung des eigentlichen Sachverhalts bei. Ganz im Gegenteil steht er dem Verständnis im Wege. 

Der eigentliche Kern des Textes scheint mir doch darin verborgen zu sein, dass &quot;Nation&quot; selbst eine Suchmaschine ist. Das wird bei einer Teilung/Wiedervereinigung besonders deutlich, aber macht sicherlich auch im historischen Kontext der Bildung von Nationalstaaten einen erklärungsleitenden Eindruck. Leider tritt dieser eigentlich interessante Aspekt in den Hintergrund.

Wollte man den Text wirklich konsequent so aufziehen, wie ihr das vorgestellt habt, nämlich über eine massenmediale Rekonstruktion, dann müsste man sich als erstes mit den Konstrukten des &quot;Web2.0&quot; und der &quot;Mauer in den Köpfen&quot; auseinandersetzen. Beides nicht viel mehr als massenmedialer Quatsch, der nicht viel für eine starke soziologische These taugt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text ist wirklich konfus. Es werden viele Ebenen, Beispiele und Kategorien nebeneinander gestellt, verglichen und transformiert, dass einem schwindelig wird. Das finde ich persönlich wenig gelungen.</p>
<p>Man müsste als erstes mal die ganze &#8220;Web2.0-Blase&#8221; streichen. Eure Reproduktion vom alltäglichen &#8220;Gequatsche&#8221; über das neue Internet, trägt nicht zur Erhellung des eigentlichen Sachverhalts bei. Ganz im Gegenteil steht er dem Verständnis im Wege. </p>
<p>Der eigentliche Kern des Textes scheint mir doch darin verborgen zu sein, dass &#8220;Nation&#8221; selbst eine Suchmaschine ist. Das wird bei einer Teilung/Wiedervereinigung besonders deutlich, aber macht sicherlich auch im historischen Kontext der Bildung von Nationalstaaten einen erklärungsleitenden Eindruck. Leider tritt dieser eigentlich interessante Aspekt in den Hintergrund.</p>
<p>Wollte man den Text wirklich konsequent so aufziehen, wie ihr das vorgestellt habt, nämlich über eine massenmediale Rekonstruktion, dann müsste man sich als erstes mit den Konstrukten des &#8220;Web2.0&#8243; und der &#8220;Mauer in den Köpfen&#8221; auseinandersetzen. Beides nicht viel mehr als massenmedialer Quatsch, der nicht viel für eine starke soziologische These taugt.</p>
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	<item>
		<title>Von: NC</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2009/11/20/deutschland-als-suchmaschine-ein-zusammenhalt-2-0/#comment-490</link>
		<dc:creator>NC</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 18:54:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialtheoristen.de/?p=650#comment-490</guid>
		<description>Der Satz von der Welt als Google ist übrigens nicht von Ingo Börchers. Gelegentlich wird er Peter Glaser zugeschrieben, was aber auch nicht ganz stimmt. Mehr dazu hier:
http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=207

Grüße,
NC</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz von der Welt als Google ist übrigens nicht von Ingo Börchers. Gelegentlich wird er Peter Glaser zugeschrieben, was aber auch nicht ganz stimmt. Mehr dazu hier:<br />
<a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=207" rel="nofollow">http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=207</a></p>
<p>Grüße,<br />
NC</p>
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