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	<title>Kommentare zu: Demokratische Informationsgewinnung durch Komplexität reduzierende Kollektiv-Maschinenintelligenz</title>
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	<description>Die Sprengkraft soziologischer Beobachtung</description>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-803</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:35:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan es geht dabei nicht so sehr um den Autor oder den Leser an sich, sondern um Ideen bzw. dem Abbild der Wiklichkeit, die durch deren ständigen Austausch und Blickwinkelvergleich einer Evolution unterliegen. Ich glaube das Internet ist in den Anfängen dieses zu leisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan es geht dabei nicht so sehr um den Autor oder den Leser an sich, sondern um Ideen bzw. dem Abbild der Wiklichkeit, die durch deren ständigen Austausch und Blickwinkelvergleich einer Evolution unterliegen. Ich glaube das Internet ist in den Anfängen dieses zu leisten.</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-802</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:18:23 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann es so sehen, dass das Internet nur ein schnelleres, viel weiter fliegendes Flugblatt mit Antwortmöglichkeit ist. Und man kann sich auch damit begnügen, sich lediglich für den Autor und den Leser zu interessieren... Aber man verschenkt/verkennt dann vieles (wenn nicht alles), was es interessant macht.

(Was aber kaum zu ändern und auch nicht schlimm ist. Auch die gesell. Funktionen und Folgen der Schrift und des Buchdrucks konnten erst Jahrhunderte nach ihrer Einführung zufriedenstellend beschrieben werden. Vielleicht dauerts beim vernetzten Comupter nur Jahrzehnte...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es so sehen, dass das Internet nur ein schnelleres, viel weiter fliegendes Flugblatt mit Antwortmöglichkeit ist. Und man kann sich auch damit begnügen, sich lediglich für den Autor und den Leser zu interessieren&#8230; Aber man verschenkt/verkennt dann vieles (wenn nicht alles), was es interessant macht.</p>
<p>(Was aber kaum zu ändern und auch nicht schlimm ist. Auch die gesell. Funktionen und Folgen der Schrift und des Buchdrucks konnten erst Jahrhunderte nach ihrer Einführung zufriedenstellend beschrieben werden. Vielleicht dauerts beim vernetzten Comupter nur Jahrzehnte&#8230;)</p>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-801</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:52:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan Die Vernetzung bekommt eine neue Qualität, wenn ein Impuls wie z.B. die Ausführungen von Herrn Kruse eine Resonanz im Netz erzeugen. Dh es breiten sich Erregungswellen im Netz aus, die sich wie in unserem Falle als Diskussion manifestiert.

Wie erklärst du dir sonst, wenn sich über das Netz Menschen zu Protesten, Festen und Masseneinkäufe organisieren ohne die Existenz einer sozialen Struktur?

Das Internet ist nur ein Werkzeug, um die im Menschen inne wohnende Natur sich zur vernetzen weiter voranzutreiben. Sprache, Schrift und Buchdruck waren nur die Anfänge dieser Entwicklung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan Die Vernetzung bekommt eine neue Qualität, wenn ein Impuls wie z.B. die Ausführungen von Herrn Kruse eine Resonanz im Netz erzeugen. Dh es breiten sich Erregungswellen im Netz aus, die sich wie in unserem Falle als Diskussion manifestiert.</p>
<p>Wie erklärst du dir sonst, wenn sich über das Netz Menschen zu Protesten, Festen und Masseneinkäufe organisieren ohne die Existenz einer sozialen Struktur?</p>
<p>Das Internet ist nur ein Werkzeug, um die im Menschen inne wohnende Natur sich zur vernetzen weiter voranzutreiben. Sprache, Schrift und Buchdruck waren nur die Anfänge dieser Entwicklung.</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-800</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:22:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Alex Ich verstehe dieses Erklärungsanliegen. Aber, verknüpfen sich mit Hilfe des Internets Menschen mit Menschen oder Menschen mit Maschinen. Über die Einsamkeit des Web2.0 ist doch vieles gesagt wurden, Web2.0-Friends helfen nicht beim Umzug, usw.

Ich würde nicht sofort auf den Zug aufspringen zu meinen, ich vernetze mich mit Menschen, wenn ich bei Google nach einem Rezept, Haushaltstipp, einer Buch- oder Restaurantempfehlung suche. Man kann die internetgestützte Großstadtmoderne nicht mit der notwendigen gemeinschaftlichkeit eines neuzeitlichen Dorfes vergleichen - aber darauf müsste meiner Meinung nach ein Vergleich hinauslaufen, wenn es darum geht menschliches Verhalten in sozialer Vernetzung zu beschreiben.

Wenn ich vor meinem Computer sitze, orientiere ich mich nicht auf sozialer Ebene, achte nicht auf andere Menschen. Das beobachtbare Chatroullete-Verhalten offenbart das ganz gut...

Aber all das ist nicht neu. Wenn ich in den Supermarkt gehe, interssiert mich die Kassiererin auch nicht als Mensch, sondern in ihrer Rolle/Funktion und wenn sie bei Ikea gegen eine Maschine ausgetauscht wird und ich meine Sachen selber einscanne ist mir das in der Situation egal. Nur weil Menschen im Spiel sind muss es sich nicht um soziale Vernetzung handeln und kann dennoch gesellschaftlich funktionieren. Und dieses &quot;dennoch&quot; ist doch die interessante Frage!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex Ich verstehe dieses Erklärungsanliegen. Aber, verknüpfen sich mit Hilfe des Internets Menschen mit Menschen oder Menschen mit Maschinen. Über die Einsamkeit des Web2.0 ist doch vieles gesagt wurden, Web2.0-Friends helfen nicht beim Umzug, usw.</p>
<p>Ich würde nicht sofort auf den Zug aufspringen zu meinen, ich vernetze mich mit Menschen, wenn ich bei Google nach einem Rezept, Haushaltstipp, einer Buch- oder Restaurantempfehlung suche. Man kann die internetgestützte Großstadtmoderne nicht mit der notwendigen gemeinschaftlichkeit eines neuzeitlichen Dorfes vergleichen &#8211; aber darauf müsste meiner Meinung nach ein Vergleich hinauslaufen, wenn es darum geht menschliches Verhalten in sozialer Vernetzung zu beschreiben.</p>
<p>Wenn ich vor meinem Computer sitze, orientiere ich mich nicht auf sozialer Ebene, achte nicht auf andere Menschen. Das beobachtbare Chatroullete-Verhalten offenbart das ganz gut&#8230;</p>
<p>Aber all das ist nicht neu. Wenn ich in den Supermarkt gehe, interssiert mich die Kassiererin auch nicht als Mensch, sondern in ihrer Rolle/Funktion und wenn sie bei Ikea gegen eine Maschine ausgetauscht wird und ich meine Sachen selber einscanne ist mir das in der Situation egal. Nur weil Menschen im Spiel sind muss es sich nicht um soziale Vernetzung handeln und kann dennoch gesellschaftlich funktionieren. Und dieses &#8220;dennoch&#8221; ist doch die interessante Frage!</p>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-799</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:10:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan ich denke, dass die Frage nach der Mustererzeugung von Maschinen in der ZDF Diskussion eher zweitrangig war. Ua. war die Frage , was das Internet ist: Das Internet ist eine Vernetzung von intelligenten Individuen, bei dem es zu Effekten kommt wie Resonanz, Musterbildung und Emergenz. Die menschliche Natur neigt dazu, sich zu vernetzen und mit dem Internet tun sie das in einer nie dagewesenen Netzknotendichte. Das Web2.0 führte verstärkt dazu, dass jeder Rezipient und Sender ist, was tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft schon hat und noch  haben wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan ich denke, dass die Frage nach der Mustererzeugung von Maschinen in der ZDF Diskussion eher zweitrangig war. Ua. war die Frage , was das Internet ist: Das Internet ist eine Vernetzung von intelligenten Individuen, bei dem es zu Effekten kommt wie Resonanz, Musterbildung und Emergenz. Die menschliche Natur neigt dazu, sich zu vernetzen und mit dem Internet tun sie das in einer nie dagewesenen Netzknotendichte. Das Web2.0 führte verstärkt dazu, dass jeder Rezipient und Sender ist, was tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft schon hat und noch  haben wird.</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-798</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:53:54 +0000</pubDate>
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		<description>@Alex Die Frage ist nicht &quot;Mit welchen Methoden erkennen wir welche Muster?&quot; Diese Frage ist die zentrale Frage der Psychologie und damit am Limit ihrer wissenschaftlichen Behandlung.

Die Frage ist: Welche Muster stellt uns das Internet und seine Präsentationsmaschinen: Googles-Algorithmus, Amazons-data-mining, Tom-Toms-Verkehrsdatenauswertung, ... zur Verfügung. Vor allem: Wie? Und was sind die sozialen Folgen? Also: Welche Muster erzeugt die Maschine? Das ist die Frage. 

Das wir Menschen kognitive Orientierungsmethoden benutzen ist so trivial, da muss mich Herr Kruse nicht drauf hinweisen, dass ich die immer, auch im Umgang mit dem Internet, anwende...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex Die Frage ist nicht &#8220;Mit welchen Methoden erkennen wir welche Muster?&#8221; Diese Frage ist die zentrale Frage der Psychologie und damit am Limit ihrer wissenschaftlichen Behandlung.</p>
<p>Die Frage ist: Welche Muster stellt uns das Internet und seine Präsentationsmaschinen: Googles-Algorithmus, Amazons-data-mining, Tom-Toms-Verkehrsdatenauswertung, &#8230; zur Verfügung. Vor allem: Wie? Und was sind die sozialen Folgen? Also: Welche Muster erzeugt die Maschine? Das ist die Frage. </p>
<p>Das wir Menschen kognitive Orientierungsmethoden benutzen ist so trivial, da muss mich Herr Kruse nicht drauf hinweisen, dass ich die immer, auch im Umgang mit dem Internet, anwende&#8230;</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-797</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:39:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Rene Ich sage ja nicht, dass Google oder Amazon &quot;kollektive Intelligenz&quot; darstellen, sondern das sie &quot;Intelligenz&quot; innehaben, also auf irgendeine, selbstbestimmte, selbstreferenzielle Art mit Information umgehen (ohne das es eine Rolle spielt, dass diese Maschinen von Menschen hergestellt oder irgendwie initial mit Information gefüttert werden). 

Googles Algorithmus ist vielleicht keine Trivialmaschine mehr. Niemand, auch nicht der Programmierer des Algorithmus, weiß, welche Ergebnisse der Algorithmus bei Anwendung produziert. Die einleuchtendste Analogie ist vielleicht das High Frequency Trading der Börsen. Dort prallen Millionen von Algorithmen in Millisekunden aufeinander und reagieren auf Zustände die man nicht vorhersehen kann. Am Ende entsteht ein gehandelter Preis (anstatt nur ein Preisangebot, dass dem Händler die Entscheidung zum Kauf überlässt.) 

Die Maschine beruht auf einer eigenen Qualität. Zu meinen, es sei &quot;kollektive Intelligenz&quot; ist nur ein Versuch, den Menschen in das Geschehen (als Operator statt nur als Erschaffer) wieder reinzuholen. Zu meinen, das sei nur Zunkunftsmusik ist meiner Ansicht nach ein Fehler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rene Ich sage ja nicht, dass Google oder Amazon &#8220;kollektive Intelligenz&#8221; darstellen, sondern das sie &#8220;Intelligenz&#8221; innehaben, also auf irgendeine, selbstbestimmte, selbstreferenzielle Art mit Information umgehen (ohne das es eine Rolle spielt, dass diese Maschinen von Menschen hergestellt oder irgendwie initial mit Information gefüttert werden). </p>
<p>Googles Algorithmus ist vielleicht keine Trivialmaschine mehr. Niemand, auch nicht der Programmierer des Algorithmus, weiß, welche Ergebnisse der Algorithmus bei Anwendung produziert. Die einleuchtendste Analogie ist vielleicht das High Frequency Trading der Börsen. Dort prallen Millionen von Algorithmen in Millisekunden aufeinander und reagieren auf Zustände die man nicht vorhersehen kann. Am Ende entsteht ein gehandelter Preis (anstatt nur ein Preisangebot, dass dem Händler die Entscheidung zum Kauf überlässt.) </p>
<p>Die Maschine beruht auf einer eigenen Qualität. Zu meinen, es sei &#8220;kollektive Intelligenz&#8221; ist nur ein Versuch, den Menschen in das Geschehen (als Operator statt nur als Erschaffer) wieder reinzuholen. Zu meinen, das sei nur Zunkunftsmusik ist meiner Ansicht nach ein Fehler.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-796</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:33:26 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Kruse beschreibt hervorragend die Muster, die ich im Kulturraum Internet, zu erkennen glaube. Der Grund weshlab seine Bekannteheit in den letzten Monaten stark zugenommen hat, erbaut sich meines erachtens daraus, dass viele die selben Muster erkennen und seine prägnante Verallgemeinerung somit resonanzfähig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Kruse beschreibt hervorragend die Muster, die ich im Kulturraum Internet, zu erkennen glaube. Der Grund weshlab seine Bekannteheit in den letzten Monaten stark zugenommen hat, erbaut sich meines erachtens daraus, dass viele die selben Muster erkennen und seine prägnante Verallgemeinerung somit resonanzfähig ist.</p>
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		<title>Von: Rene</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-794</link>
		<dc:creator>Rene</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 16:40:29 +0000</pubDate>
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		<description>Du zitierst Prof. Kruse falsch und benutzt Begriffe kurz gesagt unsauber. Wenn du die Arbeiten von Prof. Kruse kennen würdest (er forscht und entwickelt Software für kollektive Intelligenz) und genau zugehört hättest, dann würdest du nicht einfach sagen, dass er sagt, dass Geist nicht aus der Maschine kommen kann. Er sagt, dass es bis jetzt nicht der Fall ist und google und Amazon keine kollektive Intelligenz darstellen. Amazons Algorithmus beruht außerdem nicht nur auf statistische Auswertungen sondern durch viele Arbeite, die die Datensätze händisch aufbessern. Natürlich überlassen wir Entscheidungen der Gesellschaft, so lange sie für uns vorteilig sind. Der Busfahrplan ist aber ein schlechtes Beispiel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du zitierst Prof. Kruse falsch und benutzt Begriffe kurz gesagt unsauber. Wenn du die Arbeiten von Prof. Kruse kennen würdest (er forscht und entwickelt Software für kollektive Intelligenz) und genau zugehört hättest, dann würdest du nicht einfach sagen, dass er sagt, dass Geist nicht aus der Maschine kommen kann. Er sagt, dass es bis jetzt nicht der Fall ist und google und Amazon keine kollektive Intelligenz darstellen. Amazons Algorithmus beruht außerdem nicht nur auf statistische Auswertungen sondern durch viele Arbeite, die die Datensätze händisch aufbessern. Natürlich überlassen wir Entscheidungen der Gesellschaft, so lange sie für uns vorteilig sind. Der Busfahrplan ist aber ein schlechtes Beispiel.</p>
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		<title>Von: Stefan Schulz</title>
		<link>http://sozialtheoristen.de/2010/04/11/demokratische-komplexitatsreduktion-durch-kollektiv-maschinenintelligenz/#comment-793</link>
		<dc:creator>Stefan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 15:06:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialtheoristen.de/?p=803#comment-793</guid>
		<description>Gespräche über das Internet, die allein thematisieren, dass die Welt mit besser ist als ohne, sind nicht nur nicht exakt sondern einfach nur Unterhaltung. Ich kann ja verstehen, dass man gern einem Vollbart-Professor zuhört - aber kluge Leute sollten über die interessanten und wichtigen Themen reden anstatt Stimmung zu machen um ihre Beraterposition zu promoten.

Die Frage: Was ist/bedeutet die &quot;Demokratisierung von Information&quot;? ist mehr als nur hochstilisierte Befindlichkeit von mir, sondern die Frage auf die es im Kern der ganzen Debatte ankommt.

Die nicht zu unterschätzende Anschlussfragen zielen auf das Verhältnis Mensch/Mensch und Mensch/Maschine in der Internetmoderne. Dazu gibt&#039;s auch noch keine massenmedialen Denkanstöße (von Frank Schirrmacher und CCC/FoeBuD-Einzeläußerungen mal abgesehen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gespräche über das Internet, die allein thematisieren, dass die Welt mit besser ist als ohne, sind nicht nur nicht exakt sondern einfach nur Unterhaltung. Ich kann ja verstehen, dass man gern einem Vollbart-Professor zuhört &#8211; aber kluge Leute sollten über die interessanten und wichtigen Themen reden anstatt Stimmung zu machen um ihre Beraterposition zu promoten.</p>
<p>Die Frage: Was ist/bedeutet die &#8220;Demokratisierung von Information&#8221;? ist mehr als nur hochstilisierte Befindlichkeit von mir, sondern die Frage auf die es im Kern der ganzen Debatte ankommt.</p>
<p>Die nicht zu unterschätzende Anschlussfragen zielen auf das Verhältnis Mensch/Mensch und Mensch/Maschine in der Internetmoderne. Dazu gibt&#8217;s auch noch keine massenmedialen Denkanstöße (von Frank Schirrmacher und CCC/FoeBuD-Einzeläußerungen mal abgesehen).</p>
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