
Eine bessere Moral als die der anderen (Modelle) gibt es nicht
Über 40.000 Angestellte haben in den letzten Monaten an den Finanzplätzen London und New York ihren Stuhl räumen müssen. Dass die meisten von ihnen nicht unbedingt wieder zurück möchten, ist bei dem arbeitsunrechtlichen Ausmaß an Selbst- und Fremdausbeutung kaum verwunderlich. Und was dann?
Nach dem Exit aus der verhassten Branche und der beruflichen Stagnation folgt nicht selten auch die Depression in den Köpfen. Als Therapieform liegt neben der Verschwörungsschrift derzeit die Autobiografie im Trend. Sie ist nicht allein in der Literaturwissenschaft als Zwecks- und Gebrauchsform anerkannt, denn sie verhilft den Gegangenen nicht nur zur (un-)endlichen Selbstreflexion und Selbstthematisierung, sondern hält den Autor zunächst einmal im Alltag beschäftigt.
Sich etwas von der Seele schreiben, das ist bekanntlich eine alte Kulturtechnik, um mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Neu erscheint, dass sich dieser Praxis immer mehr Angestellte aus der Finanzbranche annehmen. Der vor einigen Monaten in der New York Times abgedruckte Abschiedsbrief eines ehemaligen Goldman Sachs Angestellten war da nicht der Anfang. Einer der ersten war vielleicht William D. Cohan, der nach 17 Jahren im Investmentbanking mit seinen Buch The Last Tycoons: The Secret History of Lazard Frères & Co. 2007 den so genannten Goldman Sachs Business Book of the Year Award gewann. Was die Preisverleiher damit vielleicht weniger bezweckten war, dass Cohan 2011 in seinem zweiten Buch Money & Power mit der Welteroberung der Goldmänner abrechnete.
Autobiografie als Selbstreflexion
Die Autobiografie, sei es in Form von Abschiedsbriefen, Essays oder Tagebüchern, verhilft aber nicht nur zur retrospektiven Sinngebung, sondern ist auch ein probates Mittel zur Entdeckung der eigenen Persönlichkeit. Sie dient der Selbstdarstellung des werdenden Ich-Erzählers vor einen neu gewonnenen Publikum und bringt dabei das eigene (Er-)Leben in eine sinnvoll, geschlossene, sozial erwünschte Einheit. Therapeutisch ist das Schreiben der eigenen Biografie auch deshalb, weil der subjektivierte Erzähler dabei vergisst, wie er mit dem Schreiben auch seine idiosynkratische Perspektive auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändert. Man beschließt damit also kein Lebenskapitel, man schreibt nicht einfach aus der Vergangenheit, sondern versorgt sich mit einer neuen Zukunft, die zugleich handlungsstiftend ist. Und ganz nebenbei vergisst man im Prozess des Schreibens, wie man mit jedem geschriebenen Buchstaben selbst(-heilend) in sein eigenes Leben interveniert.
Die in solchen Werken untergeschmischten Schicksals-Stories lassen dann bei den Lesern weniger Rache und Wut als Mitleid mit den Opfer der Ära des Hire&Fire aufkommen. Zwar ist bekanntlich in der angloamerikanischen Lesart des Kapitalismus’ jeder seines eigenen Glückes Schmied bzw. dann auch Henker, aber warum konnten sich die Autoren dann nur nicht aus den Schlingen des Bösen befreien? Was hat sie gehindert zu fliehen? Hat es nicht schon etwas Dramatisches, wenn die einstigen Anti-Helden der Finanzwelt nun wie die Phönixe aus der Asche zu den Helden der Medienwelt emporsteigen?
Der stets mitlaufende Motivverdacht
Wie bei jeder Kommunikation sind auch beim autobiographischem Schreiben Zweifel an der Authentizität der Motive nie gänzlich auszuräumen. Es könnte ja auch anders sein, als der Autor behauptet. Es könnte ihm noch um mehr (oder sogar weniger) gehen, als die Aufklärung der Mitwelt über seine private und berufliche Vergangenheit. Ist die Schar der ehemaligen im Investmentbanking Beschäftigen und nun fleißig Publizierenden dann nur eine Gruppe von auserwählten Märtyrern, denen plötzlich der Segen der Finanzunaufgeklärten am Herzen liegt? Oder dient die Publikation doch nur dem Reinwaschen des dreckigen Gewissens, dem Bekennen zur Scham, dass man auch nur einer der moralisch Gefallenen war, aber dann doch noch (selbst) den Pfad der Weisen und Aufrichtigen gefunden hat, die den wahren Sinn des Lebens erkannt haben? Und wem sollten Gott und die Medien keine zweite Chance geben solange noch Platz auf der himmlischen Verkaufsliste ist?
Journalismus als berufliches Auffangbecken
Und da in der europäischen Medienbranche die Orientierung am großen Bruder USA zu einem fast sicheren Erfolgsrezept zählt, kommt nun endlich auch der europäische Leser in den Genuß aufregender und verständnisvoll geschriebener Exit-Lektüren ehemaliger Inside-Jobber. Die autobiografische Form macht sich in ihrer Übersetzung nicht nur für Verleger und Herausgeber bezahlt. Für den Autor ist es zugleich das Tor zum Quereinstieg in eine sozial angesehene Branche, die von Medienwissenschaftlern gern als vierte Gewalt im Staat bezeichnet wird und sich dabei dem Prinzip der Vervielfältigung unabhängiger Meinungen verschrieben hat.
Einen solchen Quereinstieg bietet seit letzten Freitag die Frankfurter Allgemeine Zeitung Herrn Emanuel Derman an, der als einstiger Finanzmathematiker die Handelssysteme der Wall Street modellierte, und nun zukünftig eine eigene Kolumne erhält. Seine Autobiographie My Life as a quant ist seit 2004 erhältlich.
Was ist daran so verwerflich?
Dass Banker nach ihrer Karriere ihr Gewissen erleichtern und dies von den Medienverantwortlichen goutiert wird, mutet auf den ersten Blick befremdlich an. Was ist nun daran so verwerflich, wenn sich Journalisten über zum Journalismus konvertierte Trader, Analysten, Mathematiker oder Physiker freuen? Aussteigern ein Forum zu bieten ist zwar laut Meinungs- und Pressefreiheit rechtlich erlaubt und allgemein gesellschaftlich erwünscht – wie jede andersartige Beobachtung auch. Aber wenn die Begründung dafür normativ stilisiert ausfällt, dann gewinnt man den Eindruck, dass diese Art von Textangebot nur ein moralisch erwärmtes Publikum mit weiteren moralischen Argumenten versorgt, die nichts ändern. Gerade im Feuilleton erwartet man eine Reflexion von Verschwörungstheorien wie -theoretikern, und nicht ihre Reproduktion mit literarisch-philosophischen Mitteln.
Wie antwortet man also auf diese Moralisierung ohne selbst in die Falle der Doppelmoral zu fallen?
Ein unmoralisches Angebot ist hier der Versuch einer soziologischen Fremdbeschreibung. Auf sozialer Ebene, was also die Personen angeht, ist es natürlich erstmal legitim, Aussteigern die genannte zweite Chance zu geben. Branchenübergreifenden Personalwechsel gibt es nicht erst seit Cohan’s Bestseller und ist nicht zuletzt mit Verweis auf den Gewinn an fachlich-interdisziplinärer Perspektive begründbar. Für ungestandene Politiker sind beispielsweise die Landesbanken, Honarprofessuren und die Consultingbranche ein beliebtes berufliches Auffangbecken. Was zunächst personalstrategisch und arbeitsmarktpolitisch erwünscht ist, bekommt jedoch gerade bei bekannten Politikern ein Geschmäckle, das beim publik werden ebenso mit moralischer Entrüstung runtergespühlt wird – wie nicht zuletzt die Polemik über den Sold des letzten Ex-Bundespräsidenten oder den Quereinstieg Herrn Karl Theodor zu Guttenbergs in die Beratungsbranche eindrucksvoll gezeigt haben. Ihre Memoranden über die gemeinsame Zeit im Schloss Bellevue schreiben lassen zu wollen, haben die Wulffs bereits angekündigt.
Personalwechsel als Korrumption von Rollenerwartungen
Dass derartige branchenübergreifende Personalwechsel immer auch ein Skandalisierungsmoment tragen, lässt sich aber nicht nur auf moralische Normverletzungen zurückführen. Im Gegensatz zu anderen Skandalen haftet Quereinstiegen ein weiteres Strukturmerkmal an, nämlich die Unterstellung, dass der Bewerber doch eigentlich keine formale Qualifikation aufweise, und dass dieser Mangel dann ja mit bestimmten Gefälligkeitserwartungen ertauscht worden sein müsse. Zu Deutsch: Die Organisation wird als korrupt beobachtet. Und Korruption beginnt im organisationssoziologischen Sinne nicht erst beim Rechtsbruch, sondern beim Austausch von Leistungserwartungen unterschiedlicher Sphären wie zwischen Politik, Familie, Religion, Wirtschaft oder Wissenschaft. Es sind gerade diese Erwartungen, die es als verwerflich erscheinen lassen, wenn Querkarrieren vom Finanzanalysten bei Goldman Sachs zum Professor an der Columbia University hin zum Autor und nun zum Zeitungskolumnisten reichen.
Wie unterscheiden sich Finanzmärkte von anderen Märkten und Unternehmen?
Nicht-Mathematiker schauen auf diese Maschinen wie ein Steinzeitmensch auf ein Atomkraftwerk, heißt es in der Ankündigung von Frank Schirrmacher. Ganz sachlich muss man sich dann zweitens fragen: Ist das wirklich so? Fühlt man sich wirklich wie ein alter Mann vor dem High-Tech-Spielzeug des Enkels, wenn man vor drei bis sechs Terminals im bank- oder börseneigenen Tradingfloor steht? Und sind es wirklich nur die zwei genannten Argumente, also a) die Kompliziertheit der Produkte und Modelle und b) der Einsatz von Technologie, der das vermeintliche Spekulationsspiel an den Börsen treibt, folgt man Herrn Schirrmacher?
Inhaltlich greift die Auswahl und Erklärung der Argumente zu kurz – zumindest wenn man spezifische Unterschiede zu anderen Märkten und Organisationen zu beschreiben sucht. Denn wenn es nur um die Komplexität der Produkte und der Technologien geht, dann fragt man sich weiter, welche nicht nur in der Forschung angewandte Technologie nicht auch ein komplexes Marktprodukt ist? Stellt man dies in Rechnung, dürfte auf dieser Welt keiner mehr in den Supermarkt gehen – sollte er sich moralisch von der Finanzwelt abgrenzen wollen. Wer weiß schon ganz genau, wie Mikrochips und Digitalkameras funktionieren oder welche biochemischen Substanzen in der Tiefkühlpizza stecken, und könnte dies dann auch der Großmutter verständlich machen? Und wenn auf dem Fußball-Transfermarkt Spieltage zugleich auch Handelssekunden wären und man der Sportbild Glauben schenkt, dann würden vermutlich ähnlich hohe Beträge umgesetzt und über den Ladentisch wandern – könnte man umgekehrt anführen.
Was haben Wertpapiergeschäfte, Tiefkühlpizza und Fußball gemeinsam?
Ich selbst habe in der letzten Woche dreimal in drei verschiedenen Supermärkten eingekauft und als ich auf den Beleg schaute, stand dort jedesmal ein Kuckkucks-Betrag: ein Preis, der aber nicht als Artikel in meinen Leinenbeutel lag: Einmal eine Schale Tomaten zuviel, ein anderes Mal wurde ein im Regal anders deklarierter Preis abgezogen und beim dritten Mal wurde statt zweimal Milch gleich viermal abgebucht. Wenn ich jetzt öfter einkaufen würde und statt 2 mal eben 200.000 Milchpakete geordert hätte, würde ich einerseits laut klassischer Preistheorie den Milchpreis hochtreiben und andererseits spätestens am Ende des Monats ein für mein Ausgabenniveau vergleichbar hohes Verschuldungsproblem zu stemmen haben wie derzeit die griechische Regierung.
Der Vergleich hinkt natürlich, denn man braucht keine Artefaktanalyse, um zu verstehen, dass der Supermarktscanner eben doch nicht der Bloomberg-Terminal oder das elektronische Ordersystem ist. Und auch der Milchmarkt ist anders reguliert, anders intransparent und anders irre – wie die SportBild schreibt – als der Transfermarkt. Auch Tomaten sind anscheinend entgegen unserer Intuition und Erwartung höher kontaminiert als das Cortison aus der Tube und der Mann an der Kasse hat auch einen anderen Arbeitsvertrag und andere private Nebenrollen als der Finanzmathematiker bei JP Morgan in London oder Madrid.
Computer sind keine autonomen Wesen geworden, sondern bleiben unsere Container
Folgt man der Schirrmacherschen Ankündigung weiter, muss man sich auf sozialer Ebene drittens fragen, ob Quants uns dann wirklich helfen können, die geistige Autonomie über mathematisch-algorithmische Prozesse zurückzugewinnen wenn diese auch in anderen Branchen Eingang gefunden haben und geradezu ubiquitär geworden sind? Und dann müsste aber vorweg die Frage erlaubt sein, ob wir diese Autonomie überhaupt jemals abgegeben haben? Fünf Tage zuvor hatte Herr Schirrmacher dies noch verneint: Computer sind keine autonomen Wesen geworden, sondern Container, die wir mit unserer Intelligenz füttern, heißt es trefflich über die Generation Neil Armstrong.
Der Vergleich der Finanzbranche mit anderen Wirtschaftsorganisationen und Märkten bringt neben den Unterschieden auch die tendenzielle Alternativlosigkeit zum technologischen Wandel und zu steigender sozialer Komplexität ins Spiel. Das kann man für unromantisch, für zu markttreu oder auch zu technikaffin halten. Aber kann man sich diesem Umstand in einer modernen Gesellschaft wirklich mehrheitlich und langfristig entziehen? Dies ist nicht nur eine materielle Frage, sondern eine gesellschaftliche, und damit eine von Ökonomie, Wissenschaft, Religion, Politik, Kunst oder Medien in gleichberechtigter Konkurrenz zu stellende und zu entscheidende Frage. Die feuilletonistischen Medien könnten sich dann mit Herrn Derman zumindest folgerichtig fragen, ob es überhaupt eine Alternative zu Modellen gibt, wenn man diese allgemein als Form, Schema oder Muster zur Reduktion sozialer Komplexität begreift? Und gerade für Marktmodelle haben die in der Wissenschaft tätigen Finanzmathematiker Daniel Beunza, Iain Hardie und Donald MacKenzie nicht zuerst, aber dafür einprägsam formuliert: A price is a social thing.
Steigerung von Komplexität und Technologie
Aus dieser Ernüchterung wird also erkennbar, dass nicht nur mathematische Modelle komplex und für Laien unverständlich sind, sondern alle anderen epistemologischen Heuristiken wie Theorien, Axiome und Formeln es auch sein können. Und wer könnte darüber urteilen, ob eine hier mitgeführte Sozialtheorie weniger kompliziert zu verstehen ist, als die Heisenbergsche Unschärferelation oder das Virus A/H1N1? Brauchen wir dann wirklich solche Go-Betweens, die in der Welt der Formeln ebenso zu Hause sind wie in der Welt der Kultur, könnte man Herrn Schirrmacher abschließend zurückfragen? Welche Formel wäre nicht auch zugleich Ausdruck von Kultur? Mit anderen Worten: Lässt sich die Welt wirklich in nur zwei Teile schneiden, so wie Jürgen Habermas diese Teile einst als System und Lebenswelt benannte und säuberlich trennte, als sei die Lebenswelt das Soziale und das System dann das Asoziale?
Sozial ist alle Kommunikation, die mindestens ein Alter und ein Ego hat – also nicht nur die zu Hause beim lebensweltlichen Fernsehen, auch die der unterschiedlichen Schulsysteme, die beim Einkaufen, auf dem Spielplatz und auch die des organisierten Handels oder der Face-to-Face Geschäfte an und um die Wall Street Systems. Und allein die Tatsache, dass es dabei zu Überschneidungen von unterschiedlichen formalen und informalen Rollenerwartungen kommen kann, trägt ungemein zur Steigerung sozialer Komplexität bei. Dies lässt sich dann aber nur mit einem (oder mehreren) Modell(en) fassen, die Verhaltenserwartungen von Personen nicht als rein zweckorientiert (oder akulturell bzw. asozial) begreifen. Kommunikationen sind dagegen in ihrem eigenen und fremden Verstehen nicht kausal planbar. Sie erfüllen nicht nur eine Aufgabe, können nicht nur einmal, sondern auch anders verstanden werden und wirken auf andere Kommunikationen mal fördernd oder mal hindernd ein. Soziologisch abstrakt formuliert bzw. modelliert: sie sind multi-inklusiv und multi-funktional. Für das visuelle Verständnis einer solchen Theorie muss nicht extra ein Computermodell oder ein Zeitungsartikel von Quants entworfen werden. Mit dem Internet haben wir eines (unter vielen) bereits Organisationsgrenzen übergreifend vorliegen. Und mit einer entsprechend systemübergreifenden Gesellschaftstheorie liegen noch unendlich viele Untersuchungsgegenstände vor uns.
Das moderne Spiel der auch anders möglichen Beobachtung
Die mediale Moralisierung von Modellerklärungen ist dann nach dieser (System-)Theorie eher ein Ausdruck für den Kampf der Wertsphären wie Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien, Kunst, Gesundheit, Erziehung oder Religion um gesellschaftsweite – man könnte hier auch sagen: branchenweite – Deutungshoheit. Einen einheitlichen Wertehorizont, wie einst die Religion versuchte gewaltvoll zu reklamieren, wurde jedoch mit der Moderne abgetreten. Seitdem die Erde keine Scheibe mehr ist, hat sie sich systemisch gespalten. Religion, Wirtschaft und Wissenschaft, und auch andere gesellschaftliche Systeme konkurrieren mit Erklärungsmodellen. Sie können nicht mehr uneingeschränkt auf den Kosten der anderen ihre Missions- und Expansionsambitionen unbeobachtet fortsetzten, d.h. nicht ohne nicht auch selbst mit einer auch anders möglichen Beobachtung konfrontiert zu werden.
Nicht mehr und nicht weniger wurde hier mit soziologischer Wissenschaft gegenüber medialer Moralisierung versucht zu beschreiben. Damit setzt sich auch dieser Text – ganz im Sinne der Sozialtheoristerei – dem Spiel der auch anders möglichen Beobachtung aus und! erwartet ebenso: den Widerspruch.
[Bild] rena.schwarting Parque Güell Barcelona 2008
