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	<title>Kommentare zu: Die Moral der Transparenz und die Legitimität des Faktischen</title>
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	<description>Die Sprengkraft soziologischer Beobachtung</description>
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		<title>Von: Stefan Wehmeier</title>
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		<dc:creator>Stefan Wehmeier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 23:50:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Markt oder &quot;Moral&quot;

&quot;Ihr habt gehört, dass gesagt ist: &quot;Auge um Auge, Zahn um Zahn.&quot; Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.&quot;

&quot;Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.&quot;

Der Prophet Jesus von Nazareth war das größte Genie aller Zeiten. Er entdeckte als erster Denker in der bekannten Geschichte – fast 19 Jahrhunderte vor dem Sozialphilosophen Silvio Gesell – die einzige Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.

Wäre Jesus nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die &quot;heilige katholische Kirche&quot; machte, wüssten wir heute nicht, dass es ihn jemals gegeben hat, denn die &quot;Moral&quot; ist eine irrelevante Größe. Solange es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, wäre selbst dann, wenn alle Menschen &quot;gut&quot; wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Sind aber leistungslose Kapitaleinkommen in einer monopolfreien Marktwirtschaft eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn der Einzelne nur das Beste für sich anstrebt (Gemeinnutz = Eigennutz). Der Moralbegriff löst sich auf.

http://www.swupload.com//data/3-Verwandlungen.pdf]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Markt oder &#8220;Moral&#8221;</p>
<p>&#8220;Ihr habt gehört, dass gesagt ist: &#8220;Auge um Auge, Zahn um Zahn.&#8221; Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.&#8221;</p>
<p>&#8220;Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.&#8221;</p>
<p>Der Prophet Jesus von Nazareth war das größte Genie aller Zeiten. Er entdeckte als erster Denker in der bekannten Geschichte – fast 19 Jahrhunderte vor dem Sozialphilosophen Silvio Gesell – die einzige Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.</p>
<p>Wäre Jesus nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die &#8220;heilige katholische Kirche&#8221; machte, wüssten wir heute nicht, dass es ihn jemals gegeben hat, denn die &#8220;Moral&#8221; ist eine irrelevante Größe. Solange es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, wäre selbst dann, wenn alle Menschen &#8220;gut&#8221; wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Sind aber leistungslose Kapitaleinkommen in einer monopolfreien Marktwirtschaft eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn der Einzelne nur das Beste für sich anstrebt (Gemeinnutz = Eigennutz). Der Moralbegriff löst sich auf.</p>
<p><a href="http://www.swupload.com//data/3-Verwandlungen.pdf" rel="nofollow">http://www.swupload.com//data/3-Verwandlungen.pdf</a></p>
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		<title>Von: Beobachter der Moderne</title>
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		<dc:creator>Beobachter der Moderne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 17:44:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gute Beschreibung einiger Symptome für das Fehlen dessen, was Luhmann höhere Amoralität der Politik bezeichnete. Leider befinden sich Politik und Massenmedien in einer Art Unterbietungswettbewerb was die moralische Skandalisierung politisch/rechtlicher Probleme angeht. Solange auf beiden Seiten kein Umdenken stattfindet, wird es zu keiner begrifflichen Präzisierung der Probleme kommen sondern immer grobschlächtiger diskutiert werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Beschreibung einiger Symptome für das Fehlen dessen, was Luhmann höhere Amoralität der Politik bezeichnete. Leider befinden sich Politik und Massenmedien in einer Art Unterbietungswettbewerb was die moralische Skandalisierung politisch/rechtlicher Probleme angeht. Solange auf beiden Seiten kein Umdenken stattfindet, wird es zu keiner begrifflichen Präzisierung der Probleme kommen sondern immer grobschlächtiger diskutiert werden.</p>
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