Monat: Februar 2010

  • FDP – Fremdbestimmung, Demokratur, Planwirtschaft

    Dass die Soziologie mit Absicht kontraintuitives, ungeselliges Gerede bedeutet, gilt nur prinzipiell. Es gibt auch Beobachtungen von Einzelfällen, die auf strenge soziologische Forschung zurückgehen, für deren Verständnis kein kompletter Nachvollzug ausschweifender Theorien oder Kontextwissen größerer Zusammenhänge erforderlich ist. Mein Lieblingsphänomen aus dieser Riege ist das der „Invertierung sozialer Codes“. Es beruht auf der Unterscheidung von…

  • Guido Westerwelles einsame Suche nach Schuld

    Das Geschehen der Welt mit soziologischen Prämissen zu behandeln ist nicht besonders geselligkeitsfördernd. Man vermeidet Eigennamen, Grenzüberschreitungen, Verallgemeinerungen und die Benutzung von Zahlen. Man tut also nichts von dem, was am Stammtisch aufheitert und fasziniert. Man würde sich nicht einfach ein Thema nehmen und loslegen: Goldman Sachs (Eigenname) hat Griechenland (Eigenname) beim Staatsfinanzenschummeln – 13%…

  • Der unsoziale Charakter der neuen Zweitgehirne

    Das Echtzeit-Internet, es bleibt hier noch eine Weile als Thema erhalten. Diesmal durch die wirklich gute Idee, das Internet als Exoskelett des Denkens zu bezeichnen. Seit Mitte 2007 kann man das Internet und mit ihm das gesammelte Weltwissen, in der Hosentasche mit sich tragen. Es ist nicht mehr an den (großen) Computer und damit weder…

  • Das rundum gute Internet

    Das Internet macht Spaß, hilft, vereinfacht, beschleunigt, stellt Nähe her, unterhält und informiert. Das Internet kann in seinem gegenwärtigen Zustand als rundum gut bezeichnet und beschrieben werden. Und wer doch was zu mäkeln hat, hat es eben noch nicht richtig verstanden. Aber das Internet hilft auch da weiter, man kann sich mithilfe des Internets über…